Auf einem Tisch stehen zwei Stapel Goldmünzen, davor liegen einige Münzen verteilt. Auf einem Stapel steht ein kleines Papierhaus.

KOSTEN BEIM IMMOBILIENVERKAUF

Wer in Österreich eine Immobilie verkauft, muss vor allem ein Auge auf die Steuern werfen. Denn die meisten sonstigen Gebühren, die beim Verkauf einer Immobilie anfallen, werden vom Käufer getragen.


Steuern beim Immobilienverkauf

Grundsätzlich gibt es in Österreich die Immobilienertragssteuer (ImmoESt). Diese beträgt 30 Prozent und wird vom erzielten Gewinn (also nicht vom Verkaufspreis) ausgehend berechnet. Wenn Sie eine Immobilie verkaufen möchten, ist dringend anzuraten, vorab mit einem Steuerberater zu klären, ob und in welcher Höhe die Immobilienertragssteuer anfallen wird. Denn neben dem ursprünglichen Kaufpreis gibt es noch weitere Positionen, die beim Verkauf gewinn- und somit steuermindernd beachtet werden dürfen.

Ein weiterer Aspekt ist, wann die Immobilie ursprünglich angeschafft wurde. Dann gibt es auch noch verschiedene Ausnahmen und Sonderregelungen (z.B. wenn es zu einer Umwidmung kam). Daher ist der detaillierte Rat eines Steuerberaters, der alle relevanten Fakten zu Ihrer Immobilie kennt, nahezu unerlässlich.

So können Sie als Verkäufer vorab genau überlegen, wie viel beim Kaufpreis X tatsächlich auf Ihrem Konto eingehen wird. Die Höhe der Steuer wird meist vom Treuhänder errechnet und dann direkt abgeführt. Sie selbst müssen sich in diesem Fall somit nicht um die Bezahlung der Steuer kümmern.


Gebühren beim Immobilienverkauf

Bei jeder Immobilientransaktion fallen – abseits der Steuer – auch die üblichen Kaufnebenkosten an. Dazu zählen:

  • Grunderwerbssteuer
  • Grundbucheintragungsgebühr
  • Gebühr für die Eintragung des Pfandrechtes ins Grundbuch
  • Vertragserrichtungskosten (Rechtsanwalt)
  • Beglaubigungskosten (Notar)
  • Maklerprovision
  • Einmalige Spesen für den Immobilienkredit beim Kauf
  • Kleinere Zusatzkosten wie z.B. Kosten eines Grundbuchauszugs oder sonstige Barauslagen seitens des Anwalts oder Notars

Die gute Nachricht für Verkäufer lautet: Alle Kosten übernimmt üblicherweise der Käufer der Immobilie. Einzig bei der Maklerprovision ist es Standard, dass Verkäufer und Käufer provisionspflichtig sind.

Immobilie verkaufen: Makler beauftragen

Doch lohnt es sich dann, einen Immobilienmakler zu beauftragen? Gerade aus Verkäufersicht lautet die Antwort eindeutig: Ja. Dabei spielt nicht nur die Arbeit, die Ihnen ein professioneller Immobilienmakler abnimmt, eine Rolle. Hinzu kommt, dass Sie vor teuren Fehlern bewahrt werden. Eine besonders wichtige Entscheidung gibt es schon lange vor den ersten Besichtigungen: Der Kaufpreis für Ihre Immobilie muss festgelegt werden.

Wenn hierbei ein Fehler passiert, ist dieser später kaum mehr zu korrigieren. Ist das Objekt zu günstig inseriert, erhalten Sie nicht den vollen Wert der Immobilie abgegolten. Wird der Preis überhöht angesetzt, verzögert sich der Verkauf. Im schlimmsten Fall scheitert die Transaktion gänzlich.

Als erfahrene Makler steht für uns daher die transparente, korrekte Immobilienbewertung an erster Stelle. So wird ein angemessener Verkaufspreis gefunden, der maximalen Ertrag bei einer vertretbaren Vermarktungsdauer sicherstellen soll.


Sonstige Kosten beim Immobilienverkauf

Abseits der beschriebenen Kosten gibt es noch weitere Ausgaben, die für Immobilienverkäufer sinnvoll sein können.

Kosten kleiner Sanierungsarbeiten & Energieausweis

Je nach Immobilie kann es empfehlenswert sein, kleine Arbeiten vor der Vermarktung des Objektes zu erledigen. Vielleicht reicht es aus, die Wände neu zu streichen und kleine Ausbesserungen zu erledigen, etwa Löcher in den Wänden zu verschließen, wo bisher Bilder hangen. Solche Details können dafür sorgen, dass die Immobilie gleich ansprechender wirkt und einen besseren Eindruck macht.

Ob und in welchem Ausmaß diese Ausgaben sinnvoll sind, ist für Immobilieneigentümer meist schwer einzuschätzen. Verlassen Sie sich dabei am besten auf die Erfahrung des Wohn3-Teams, denn dank zahlreicher Immobilienverkäufe wissen wir genau, welche Schritte nötig sind, damit Sie den maximalen Verkaufspreis erzielen und rasch verkaufen können.

Jedenfalls nötig ist ein Energieausweis. Dieser wird rasch und günstig erstellt. Entscheidend ist, auf dieses relevante Dokument nicht zu vergessen, denn ansonsten kann es einerseits eine Strafzahlung geben und der Käufer kann den Energieausweis auch nachträglich einfordern.

Kosten beim privaten Immobilienverkauf

Ein nicht zu unterschätzender Faktor ist, dass es diverse Kosten gibt, wenn Sie eine Immobilie privat verkaufen möchten. Ohne einen Makler zu beauftragen, müssen Sie diverse Kosten selbst übernehmen, die ansonsten in der erfolgsabhängigen Maklerprovision inkludiert sind.

Dazu zählt beispielsweise das Inserieren, denn bei den meisten Immobilienportalen sind Inserate kostenpflichtig. Hervorhebungen, Vorreihungen oder sonstige Extras gehen mit einem Aufpreis einher. Professionelle Fotos und ein Grundriss sind unerlässlich, womit auch hierfür jemand beauftragt werden muss. Bei einem Privatverkauf sammeln sich somit laufend neue Kostenpositionen an, die schwer planbar sind.

Home Staging, Energieausweis und kleinere Sanierungsarbeiten, um den Verkauf zu vereinfachen, müssen bei einem Privatverkauf selbstverständlich ebenfalls eingeplant werden.


Fazit: Kosten beim Immobilienverkauf

Ein Immobilienverkauf ist mit gewissen Kosten verbunden. Die steuerliche Belastung steht dabei meist im Fokus. Klar ist, dass ein Immobilienverkauf meist trotzdem sehr lukrativ ist. Entscheidend ist, den Kaufpreis optimal zu wählen und den Verkaufsprozess professionell abzuwickeln. So wird sichergestellt, dass Sie den maximalen Ertrag mit Ihrem Immobilienverkauf erzielen.


Gehen Sie noch heute den ersten Schritt und lassen Sie Ihre Immobilie kostenlos und unverbindlich durch das Wohn3-Team bewerten – direkt online oder gerne auch bei Ihnen vor Ort.


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