Altes Zinshaus mit schöner Stuckfassade

ZINSHAUS SANIEREN ODER VERKAUFEN

Sie besitzen ein Zinshaus, haben es als Anlage erworben oder geerbt? Im Lauf der Zeit verschlechtert sich der Zustand der Immobilie und es stellt sich die Frage, ist es besser das Zinshaus zu sanieren oder zu verkaufen? Eine pauschale Antwort ist unmöglich, doch wir beleuchten in diesem Beitrag die unterschiedlichen Aspekte, die Sie als Zinshauseigentümer bedenken sollten.


Zinshaus mit hohen Erhaltungskosten

Ein Zinshaus in gutem Zustand bringt regelmäßige, gut planbare Erträge. Die Vermietung der einzelnen Wohnungen ist meist kein Problem. Warum überlegen trotzdem viele Zinshausbesitzer, ob es besser ist, das Zinshaus zu verkaufen?

Die größte Herausforderung besteht bei Altbau-Zinshäusern. Die Mieten, die hier verlangt werden dürfen, sind reglementiert. Dadurch ergibt sich eine eingeschränkte Ertragssituation. Gleichzeitig sind jedoch gerade bei älteren Häusern nach und nach teure Sanierungsarbeiten nötig. Diese Erhaltungsmaßnahmen schlagen sich jedoch nicht relevant auf die erzielbare Miete nieder. Im Richtwert-Segment werden Wohnungen ohnehin im maximal zulässigen Preisbereich vermietet. Ob die Fassade neu gestaltet wurde oder nicht, spielt dabei keine bedeutende Rolle.

Diese Kombination aus reglementierten Mieten und hohem Erhaltungsaufwand ergeben eine schwierige Situation. Das gilt besonders bei geerbten Zinshäusern, bei denen es bereits einen Investitionsstau gibt. Sind keine entsprechenden finanziellen Rücklagen vorhanden, ist es kaum möglich, die Sanierungskosten zu stemmen. Viele Eigentümer möchten keinen Sanierungskredit aufnehmen, der dann die gesamten Mieteinnahmen aufbrauchen würde. In dieser Situation ist der Zinshaus-Verkauf eine interessante Lösung.


Zinshaus sanieren und in Stand halten

Wenn Sie Ihr Zinshaus lieber weiterhin besitzen möchten, ist empfehlenswert, laufend Erhaltungsmaßnahmen durchzuführen. Die Reinvestition der Mieteinnahmen schmälert zwar Ihren laufenden Cashflow, dafür kommt es jedoch zu keinem Investitionsstau. Bilden Sie nach Möglichkeit zusätzlich einen finanziellen Puffer für überraschende Kosten, die bei einem Zinshaus jederzeit auftreten könnten. So sichern Sie sich ab, damit Sie auch bei ungeplanten Kosten über das nötige Kapital verfügen und das Zinshaus nicht verkaufen müssen.

Unser Tipp: Eine professionelle Hausverwaltung hat immer im Blick, welche Arbeiten durchgeführt werden müssen und welche Kosten optimiert werden können. Besuchen Sie Ihr Zinshaus auch regelmäßig selbst, um sich vom Zustand des Gebäudes zu überzeugen. 


Zinshaus verkaufen: Vor- und Nachteile

Ein Zinshaus besitzen kann ein lukratives Investment, ein wunderbares Erbstück, aber auch eine komplizierte Last darstellen. Dementsprechend gibt es Vor- und Nachteile hinsichtlich eines Zinshaus-Verkaufs.

Zinshaus verkaufen: Vorteile

  • Sie erhalten eine hohe Einmalzahlung und können das Kapital anders einsetzen.
  • Es gibt keinen Verwaltungsaufwand mehr.
  • Risiken hinsichtlich Leerstand und Sanierungs-Stau bestehen nichtmehr.
  • Streitigkeiten, z.B. mit Mietern oder Behörden, sind kein Thema mehr.

Zinshaus verkaufen: Nachteile

  • Regelmäßige Mieteinnahmen entfallen nach dem Verkauf.
  • Zinshäuser besitzen immer langfristiges Wertsteigerungspotenzial.
  • Der Verkauf ist nur sinnvoll, wenn der daraus erzielte Ertrag lukrativ investiert werden kann.
  • Sofern es sich um ein vererbtes Haus handelt, bleibt es nicht länger in Familienbesitz.

Welche Vor- und Nachteile in Ihrer konkreten Situation gegeben sind, ist immer individuell zu beurteilen. Dabei spielt es stets eine Rolle, wie und in welchem Zustand Sie das Zinshaus bekommen haben.

Wer beispielsweise ein Zinshaus erbt, aber kein liquides Kapital, hat möglicherweise größere Schwierigkeiten mit der Finanzierung der Sanierung. Ein Thema ist auch das Auszahlen anderer Erben, wenn ausschließlich ein Zinshaus vererbt wird. Diese individuellen Gegebenheiten spielen bei der Entscheidung, ob es besser ist das Zinshaus zu verkaufen, eine maßgebliche Rolle.


Zinshaus verkaufen – was dann?

Bei der Frage, ob es vorteilhaft ist ein Zinshaus zu verkaufen oder es zu behalten, spielt der Verkaufspreis eine entscheidende Rolle. Daher ist eine objektive, faktenbasierte Wertermittlung der erste logische Schritt – auch, wenn Sie sich bisher noch nicht entschieden haben, Ihr Zinshaus zu verkaufen.

Eine solche Bewertung erhalten Sie vom erfahrenen Wohn3-Team kostenlos und unverbindlich. Am besten mit einem Vor-Ort-Termin, doch auf Wunsch auch gerne direkt online.



Wir denken jedoch nicht ausschließlich an den erzielbaren Kaufpreis. Denn ebenso wichtig ist, ob das künftig vorhandene Kapital sinnvoll genutzt werden kann. Sei es für private oder berufliche Pläne oder auch für neue Investments.

Wenn Sie ein sanierungsbedürftiges Zinshaus verkaufen, ist es immer eine Option, mit dem Erlös anschließend moderne Wohnungen zu erwerben. Deren Vermietung läuft problemlos, die Verwaltung kann vollständig ausgelagert werden und Sanierungen sind erst in vielen Jahren ein Thema. So haben Sie auch in Zukunft eine gut planbare, regelmäßige Rendite aus Immobilienbesitz, doch von einem verjüngten, erneuerten Portfolio mit geringeren Risiken.

Ein Zinshaus-Verkauf ist eine heikle Transaktion, die Kompetenz und Erfahrung erfordert. Das Wohn3-Team bringt nicht nur die nötigen Fähigkeiten, sondern auch das passende Netzwerk mit. Dadurch ist es uns möglich, Ihren Zinshausverkauf diskret abzuwickeln. Denn oftmals kann ein Zinshaus direkt an Bauträger oder andere Investoren verkauft werden.

Sprechen wir darüber, welchen Wert Ihr Zinshaus hat, ob der Verkauf die passende Lösung ist und wie Ihre Zukunft nach der erfolgreichen Veräußerung aussehen wird.


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Zinshaus verkaufen: FAQ

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