Ein Zinshaus in Wien verkaufen kann aus unterschiedlichen Gründen eine naheliegende, gute Entscheidung sein. Manche Zinshäuser müssten umfangreich saniert werden, andere werfen wegen alter Mietverträge kaum Rendite ab und so entscheiden sich viele Eigentümer dafür, die Immobilie lieber zu veräußern.
Wir zeigen in diesem Beitrag, wie Sie Ihr Zinshaus verkaufen können, worauf dabei zu achten ist und welche Stolperfallen vermieden werden müssen.
Bei einem sogenannten „Zinshaus“ handelt es sich um ein Mehrparteienhaus mit verschiedenen, einzelnen Wohneinheiten, die jeweils langfristig vermietet werden. Früher wurden explizit Gründerzeithäuser als „Zinshäuser“ bezeichnet, mittlerweile hat sich der Begriff jedoch auch als Bezeichnung für modernere Mietshäuser etabliert. Zinshausbesitzer kann eine Einzelperson, eine Eigentümergemeinschaft oder auch ein Unternehmen sein.
Meistens steht ein Zinshaus nicht vollständig leer, sondern ist zumindest teilweise vermietet. In einem ersten Schritt ist eine sogenannte „Zinsliste“ wichtig. Dabei handelt es sich um eine tabellarische, übersichtliche Darstellung welche Wohneinheiten es gibt und ob die jeweilige Wohnung leer steht, befristet vermietet ist oder unbefristet. Bei Befristungen spielt es eine Rolle, wie lange der Mietvertrag noch läuft.
Sowohl bei befristeten als auch bei unbefristeten Mietverträgen ist selbstverständlich die derzeit erzielte Nettomiete wichtig. Bei unbefristeten Verträgen ist zusätzlich zu prüfen, ob es Personen gibt, die in den Bestandsvertrag eintreten könnten.
In manchen Fällen kann es sinnvoll sein, mit bestimmten Mieterinnen und Mietern darüber zu sprechen, ob diese bereit wären, das Mietverhältnis aufzulösen. Dies kann auch gegen eine Abschlagzahlung erfolgen, sofern es aus Verkäufersicht vorteilhaft ist. Eine solche Situation ergibt sich z.B. dann, wenn das Zinshaus ansonsten leer ist und nur ein, zwei Parteien noch im Haus leben.
Grundsätzlich ist auch der Verkauf eines vollständig vermieteten Zinshauses in Wien problemlos möglich. Wie viele Wohnungen sind befristet vermietet, wie viele unbefristet und welche Nettomiete wird derzeit erzielt? Diese Aspekte beeinflussen die Bewertung des Zinshauses. Sie entscheiden außerdem darüber, für welche Käufergruppe das Zinshaus interessant ist und wer als potenzieller Käufer nicht in Frage kommt.
So suchen beispielsweise Projektentwickler gezielt nach Zinshäusern die leer stehen oder zumindest möglichst viel Leerstand vorweisen. Langfristig orientierte Investoren, die Augenmerk auf stabile Renditen legen, haben hingegen auch mit einem hohen Vermietungsgrad kein Problem, solange die Substanz des Gebäudes gut ist und das Preis-Leistungs-Verhältnis eine angemessene Rendite ermöglicht.
Beim Verkauf eines vermieteten Zinshauses ist daher wichtig, die Ist-Situation professionell zu erfassen. Anschließend muss entschieden werden, wie das Zinshaus am besten vermarktet werden kann, welche potenzielle Käufergruppe angesprochen wird und wie die Preisgestaltung erfolgen muss, damit rasch ein lukrativer Verkauf möglich ist.
Ein leerstehendes Zinshaus spricht typischerweise eine besonders breite Käuferschicht an. Denn hier stehen zukünftig alle Optionen offen. Die Wohnungen können saniert und einzeln abverkauft werden. Oder das Zinshaus wird saniert und die einzelnen Einheiten werden wieder vermietet.
Es sind jedenfalls weitereichende Umgestaltungsmöglichkeiten vorhanden, denn durch den Leerstand können Wohnungen zusammengelegt und neue Grundrisse geschaffen werden. Bei einer leerstehenden Immobilie gibt es durch die Bauarbeiten auch weniger Streitpunkte, als wenn ein Teil des Hauses noch bewohnt ist.
Leerstehende Zinshäuser sind deshalb insgesamt ertragreicher zu veräußern.
Ein zusätzlicher Preistreiber ist vorhandenes Ausbaupotenzial eines Zinshauses. Primär bezieht sich das auf Dachgeschoßausbauten. Wenn hier neue, moderne Wohnfläche geschaffen werden kann, ist das Zinshaus für Bauträger besonders interessant. Wichtig ist, dass der Rohdachboden ausgebaut werden darf und möglichst viel neue Wohnfläche geschaffen werden kann, damit der Dachgeschoßausbau wirtschaftlich sinnvoll möglich ist.
Doch Ausbaupotenzial bieten Zinshäuser oftmals auch an anderen Orten. Gerade bei Gründerzeithäusern sind manchmal Hofgebäude vorhanden, die ausgebaut und umgenutzt werden können. So entsteht zusätzliche Wohn- oder Gewerbefläche.
Besonders geschätzt wird die Möglichkeit eines nachträglichen Balkonanbaus. Freiflächen bedeuten für jede Immobilie eine Wertsteigerung. Die Lebensqualität wird merklich verbessert und für Investoren bedeutet das einen höheren Immobilienwert, mehr erzielbare Nettomiete, weniger Leerstand und somit eine bessere Gesamtrendite. Ob der Anbau möglich ist, muss baurechtlich geprüft werden, denn hier gibt es diverse Auflagen (z.B. Abstand zu den Nachbargrundstücken) zu beachten.
Auch das Souterrain kann Ausbaupotenzial bieten. Ob es im Untergeschoß sinnvoll möglichst ist, neue Flächen zu schaffen, muss individuell bewertet werden. Grundsätzlich besteht jedoch die Option – insbesondere dann, wenn ausreichend natürliches Licht vorhanden ist.
Bei manchen Zinshäusern können im Innenhof neue Parkplätze geschaffen werden, sofern die Zufahrt möglich ist, baurechtlich nichts dagegenspricht und ausreichend Platz vorhanden ist.
Wenn Sie Ihr Zinshaus nicht als Gesamtliegenschaft verkaufen möchten, steht prinzipiell auch die Möglichkeit offen, das Gebäude zu parifizieren und die Wohnungen einzeln abzuverkaufen. Wenn bislang kein Wohnungseigentum begründet wurde, bedeutet dieser Ablauf jedoch sehr viel Aufwand. Nutzwertgutachten und Wohnungseigentumsvertrag müssen von Grund auf erstellt werden, bürokratische Prozesse erschweren das Projekt und schlussendlich müssen die Wohnungen einzeln abverkauft werden.
Für viele Zinshausbesitzer ist es daher merklich einfacher, in einer einmaligen Transaktion das gesamte Zinshaus zu verkaufen. Der Zeitaufwand ist – zumindest mit professioneller Unterstützung – erheblich geringer, es gibt kaum Bürokratie und das Kostenrisiko, das bei einer Parifizierung immer gegeben ist, entfällt.
Ein Zinshaus in Wien verkaufen bedeutet, eine maßgebliche finanzielle Entscheidung zu treffen. Je professioneller und besser Ihr Zinshaus vermarktet wird, desto höher ist der erzielbare Verkaufspreis. Doch wie viel ist das Zinshaus eigentlich wert? Diese Frage beschäftigt Eigentümer zuallererst, wenn über den Zinshausverkauf nachgedacht wird.
Der logische erste Schritt Richtung erfolgreichem Zinshausverkauf ist daher die Bewertung Ihrer Liegenschaft. Diese muss seriös, faktenbasiert und realistisch erfolgen. Wenn Ihnen jemand hinsichtlich des Wertes Ihres Zinshauses das Blaue vom Himmel verspricht, obwohl die Marktsituation realistischerweise anders aussieht, ist das weder hilfreich noch seriös. Das Wohn3-Team bewertet Ihr Zinshaus mit langjähriger Erfahrung, ehrlich, auf Basis von Daten und Fakten. Die seriöse Wertermittlung ist nötig, um anschließend gemeinsam festlegen zu können, wie hoch der Verkaufspreis angesetzt werden soll.
Die Wertermittlung ist kostenlos und nicht an eine Beauftragung geknüpft. Nehen Sie diesbezüglich am besten direkt mit uns Kontakt auf – wir kümmern uns um die rasche, transparente Bewertung Ihres Zinshauses.
Nachdem Ihre Liegenschaft bewertet und der gewünschte Verkaufspreis definiert wurde, bereiten wir alle nötigen Unterlagen vor, organisieren relevante Dokumente und planen die Vermarktungsstrategie. Manche Zinshäuser können direkt, über persönliche Kontakte, verkauft werden. In solchen Fällen kann die Transaktion binnen kurzer Zeit erfolgen.
In allen anderen Fällen ist die professionelle Vermarktung entscheidend. Perfekte Vorbereitung, seriöse Verhandlungsführung und gute Kommunikation sichern den erfolgreichen Verkauf Ihres Zinshauses.
Unser Team hat im Lauf der Jahre zahlreiche Zinshäuser verkauft. Wir verfügen über ein starkes Netzwerk, haben Kontakte zu Investoren und Bauträgern und vermitteln auf diesen Wegen Zinshäuser auf Wunsch auch völlig diskret, ohne öffentliche Inserate.
Als eigentümergeführtes Unternehmen kümmern wir uns persönlich, mit echter Handschlagqualität und wie wir sagen, mit „G’spür“ um Ihren Immobilienverkauf. Gerade bei einem Zinshausverkauf ist maximaler Einsatz gefragt und ebendarauf können Sie sich bei Wohn3 absolut verlassen.
Setzen Sie jetzt den ersten Schritt Richtung Zinshausverkauf, kontaktieren Sie uns und sprechen wir unverbindlich über Ihr Verkaufsvorhaben:
Grundsätzlich gilt, auch wenn Sie Altvermögen in Ihrem Besitz haben, gibt es keinen Anlass nun hektisch zu verkaufen. Immobilien sind stets eine langfristige Wertanlage. Über Jahrzehnte oder sogar Generationen betrachtet, fallen steuerliche Mehrbelastungen weniger ins Gewicht.
Ganz anders sieht die Situation für all jene aus, die Altvermögen besitzen und ohnehin überlegen, die Immobilie eventuell zu verkaufen. Denn dass ein Verkauf im Jahr 2026 steuerlich wesentlich besser abzuwickeln ist als 2027 steht außer Zweifel.
Von der Entscheidung, den Immobilienverkauf in Angriff zu nehmen bis zur tatsächlichen Abwicklung der Transaktion vergehen einige Wochen, je nach Objekt auch Monate. Wenn Sie Ihre Immobilie verkaufen und von der derzeitigen steuerlichen Situation profitieren möchten, ist rasches Handeln gefragt.
Der erste Schritt, um fundiert entscheiden zu können, ob Sie Ihre Immobilie verkaufen möchten, ist die Bewertung der Liegenschaft. Wir von Wohn3 bieten Ihnen die Möglichkeit, Ihre Immobilie kostenlos und unverbindlich vor Ort oder auch online bewerten zu lassen.